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#2   Uli S.E-Mail13.04.2013 - 17:28
Sehr geeherte Frau Kopp,

"Die Zeit des Schweigens ist vorbei". Ich habe das Buch nicht gelesen sondern "verschlungen", aber wie so vieles ist das Verschlingen oft schmerzlich, erschreckt, würgt, erzeugt ein Zittern am ganzen Körper. So auch der Inhalt des Buches. Mitunter musste ich unterbrechen, weglegen, durchatmen, wenn das Kopfkino beschriebene Szenarien all zu deutlich darstellte.
Kann ein Mensch diese Torturen durchstehn, welche Kraft, welcher Lebenswille steckt im Menschen, steckt in Ihnen?
Wozu sind Menschen fähig - im positiven wie negativen Sinne?
Das Buch ist ein Aufschrei - laut, real, rücksichtslos ehrlich, authentisch, notwendig.
Nein - in diesem Land gibt es keine wirkliche Gleichheit der Menschen, weder vor dem Gesetz noch sonstwo. Die Menschenwürde ist zur käuflichen Ware verkommen wie so viele Werte der menschlichen Kultur.
Einmal stigmatisiert und in eine Schublade gepresst hat der Betroffene kaum die Chance daraus zu entkommen.
Danke für dieses Buch.

Mit besten Grüßen... Uli

#1   TobiasE-Mail06.04.2013 - 20:29
Sie haben zwei Fragen auf Ihrer Seite gestellt, die man gerne mit "ja" beantworten möchte. Tatsächlich sind die Fragen aber nie mit "ja" zu beantworten gewesen. Sie sind ein Ideal, dass man anstreben sollte. Wo aber Menschen sind und Menschen handeln ist ein Idealzustand unerreichbar. Dennoch darf nie aufgegeben werden sie anzustreben.

Eine Gleichheit vor dem Gesetz mag zwar oft bestehen, aber sobald Gesetze ausgelegt werden und die Justiz arbeitet kommen Eindrücke, Meinungen, Theorien usw. mit ins Spiel. Ohne Rechtsbeistand ist es schwieriger die eigene Rechte gewahrt zu bekommen. Aber auch das ist keine Garantie. Das Bundesverfassungsgericht musste der Justiz nicht ohne Grund deutliche Worte ins Stammbuch zu den Absprachen schreiben. Es ist erschreckend, dass die Wahrheitsforschung einen großen Teil der Justiz weniger interessierte als die schnelle Beendigung.

Die Würde des Menschen wird oft angetastet und wir haben uns schon sehr daran gewöhnt und nehmen Verletzungen nicht immer wahr. Beleidigungen, Herabsetzungen und Verleumdungen sind heute gewöhnlich und das Internet verstärkt das. Die Anonymität ermuntert viele dazu Menschen aus dem Dunkeln anzugreifen. Opfer werden teilweise lächerlich gemacht und das Wort "Opfer" ist heute ein negatives, verächtliches Wort geworden. Ich habe zunehmend das Gefühl, dass der Respekt vor allen Menschen und die Achtung der menschlichen Würde abnimmt.

Ich habe viel Respekt für Ihre Veröffentlichung und hoffe, dass Sie durch das Buch einen Schritt nach vorne machen können. Es ist mutig und ich hoffe es hilft und ermutigt andere Menschen an die Oberfläche zu treten.

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